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Archive für Oktober 2007

Postkarte vom Affiliateboy - aber aus Dublin!

Da meine Cote d’Azur Postkarte nicht angekommen ist, aber die Aktion in der Bloggosphäre einen durschlagenden Erfolg mit zahlreichen Backlinks feiern konnte, hab ich jetzt eine aus Dublin bekommen.

Kleiner Tipp an Markus: Ich würde die Backlink-Aufforderung nicht als einzigen Satz auf die Karte schreiben, sondern etwas Smalltalk vorweg stellen - es ist beim Linkbait ja wie im SEO, es muß immer “natürlich” wirken :)

Aber dann wollen wir mal nicht so sein: Affiliate Marketing Blog

Markus hat übrigens zugegeben, daß er sich von mir hat inspirieren lassen.
Ich hatte im September eine Postkarte an den Monti Man geschickt. Dabei hatte ich allerdings keinerlei Linkbait-Hintergedanken, denn mir ist dieser Blog hier relativ egal.

Vielleicht bau ich auch mal Adsense ein, doch Adsense in einem Marketing Blog ist ja auch relativ verpönt, wie man immer mal wieder hört.

Beim Affiliateboy spielt natürlich der Cooperate Gedanke rein, da der Blog relativ stark an Explido gekoppelt ist und auch im Zusammenhang mit Explido ab und zu erwähnt wird. Das ist nicht negativ gemeint, im Gegenteil, welcher Mitarbeiter einer Firma macht sonst solch eine “Öffentlichkeitsarbeit” in der Bloggosphäre? Gerade im Affiliate Marketing ist das doch eindeutig positiv, etwas bekannter zu sein.

Ob’s jetzt von jedem Affiliateboy Urlaub eine Postkartenaktion geben wird?

In Wien wird gepokert

Der Affiliate Job ist bekanntermaßen einsam, oft langweilig und wenig kommunikativ. Daher muß man ab und zu raus, und bei Events Leute treffen. Am Freitag ist es mal wieder so weit.

Letzte Station der Affilinet Poker Nächte ist die prachtvolle Kaiserstadt Wien. Dort werde ich mitzocken und versuchen das Finale im November in München zu erreichen, wo die Sieger aus den vier Turnieren in Köln, Berlin, München und Wien den Gesamtsieger ermitteln werden.

Damit ich nicht ganz alleine als ausländische Randgruppe dort auftreten muß, kommt mein Bruder mit, der eigentlich im Controlling bei eon arbeitet. Zum Glück konnte er noch seine alte Affilinet Publisher ID rauskramen, die er vor 2 Jahren oder so mal bekommen hat, als er sich es mal ansehen wollte. Er spielt gerne Poker und dann kann ich ihm bei der Gelegenheit gleich mal Wien zeigen, wo ich nun schon zum 5. Mal oder so sein werde.

Christoph Fritz hat mir erzählt, daß wohl auch Publisher aus England mitspielen werden. England, hmm…Alan Webb? Ach nee, der macht ja kein Affiliate-Stuff wie er mir letztens erzählt hat. Naja, wer Kunden wie Marco Polo (mit einer Flashseite!) bei “Mode” auf Platz 1 ranken kann, der muß das ja auch nicht unbedingt ;)

Das Team der Publisher Betreuer wird wohl wie immer zahlreich vertreten sein. Neben den “alten Hasen” Christoph und Catharina wird auch die neue Publisher Betreuerin Silvia, welche unüberhörbar aus Österreich kommt, ebenfalls anwesend sein.

Und falls ich von der Landessprache nichts verstehe gibts auch Abhilfe: Event-Hopper und Ösi-Spezl Markus Burkert ist ja auch wieder von der Partie und kann ggf. übersetzerisch tätig werden. Also, Daumen drücken für die Qualifikation ins große Finale. Pokertipps sind willkommen.

Sinn von Sedo Parking unklar

Ehrlich gesagt verstehe ich den Sinn von geparkten Domains auf Sedo, Namedrive, etc. nicht.

Mit Domain-Parking kann man wohl eh nur Geld verdienen, wenn man mindestens einige tausend davon besitzt und diese zahlreiche Type-Ins bekommen. Das soll ja vorkommen, warum auch nicht.

Was mich persönlich wundert ist die Beliebtheit von Sedo, Namedrive und Co.
Ich kann doch selbst eine Seite mit Adsense-Code vollklatschen und das ganze auf der Domain als index hochladen. Somit kriege ich wahrscheinlich deutlich höhere Klickpreise als bei den Domaindiensten, denn die wollen schließlich an den Klicks auch nochmal gut mitverdienen. Und dann tue ich noch einen eMail Link auf die Seite, falls jemand die Domain kaufen will und verhandle dann mit ihm einen Kaufpreis, wenn er mir schreibt.

Oder bieten diese Parking-Dienste doch einen Mehrwert, den ich schlicht übersehen habe?

Urkunden für Affiliates

Die Agentur coupling media (Schwesterfirma von Adbutler) aus Hiddenhausen (bei Bielefeld) verschickt sogenannte “Top Partner Urkunden” an Affiliates, welche einem Geschenk beigelegt werden, danke dafür!

Ich hab leider gerade keinen Scanner zur Hand, daher muß ich es mal beschreiben:

Zu sehen ist das Coupling Media Maskottchen mit einem Pokal in der Hand und darunter steht

TOP Partner Urkunde für … (dort ist dann mein Name eingetragen - obwohl man mich ja nicht “Hennig” schreibt. Da dieser Schreibfehler komischerweise häufiger vorkommt, kann man darüber hinweg sehen ;)

Auf der Rückseite folgender Text:

Für besondere herausragende Leistungen als Affiliate für das Partnerprogramm … (bei mir ist medienshop.de eingetragen, weitere coupling media Programme sind z.B. reifen.com oder gratistours.com)

im Netzwerk … (hier gibt es verschiedene Möglichkeiten zum ankreuzen, Adbutler steht logischerweise an 1. Stelle, doch bei mir ist zanox angekreuzt)

verleiht Ihnen das Team der coupling media GmbH diese Auszeichnung.

Mit besonderem Dank, Ihr/e
Unterschrift der Affiliate-Managerin

Ich finde das ist doch mal eine wirklich nette Idee. Für andere Programme mache ich deutlich mehr Umsätze, doch die betreuenden Agenturen antworten (mit Glück) nach 1 Woche auf eMails von mir.
So eine nette Aktion ist in Deutschland also nicht selbstverständlich.

Um sie allerdings an die Wand zu hängen, müsste mein Name dann doch richtig geschrieben werden ;)

Trotzdem eine tolle Idee, denn gerade Offline-Aktionen kommen ja bei Onlinern oft gut an.

Mein neues XING Bild

Paintball3

Das dürfte die Headhunter erstmal abschrecken ;-)

Affiliate Mastermind Gruppe Ami-Style…

Einer meiner Lieblingsblogs ist aus diversen Gründen Amit Mehta’s Superaffiliatemindset.com, welches auch in meiner Blogroll zu finden ist.
Welcher Blog hat schon seine eigene Merchandising Kollektion?
Der Blog ist sehr amerikanisch, und gefällt vielleicht nicht jedem. Man muß aber sagen, daß Amits PPC also SEM Tipps wirklich klasse sind.

Der selbsternannte Superaffiliate Amit will jetzt eine “Mastermind Group” gründen. Er kommt dann mit anderen Masterminds aus der Branche regelmäßig zusammen und macht ne Runde Brainstorming und Ideenaustausch.

Die Nachricht des Tages: Es gibt noch einen freien Platz in der Gruppe - hier die Aufnahmebedingungen:

SUBJECT: APPLICATION TO JOIN AMIT’S MASTERMIND GROUP

  1. How many years of experience do you have with internet marketing and affiliate marketing?
  2. What’s your average monthly net profit over the last 6 months as an affiliate? Please provide proof (REQUIRED).
  3. What affiliate networks do you work with?
  4. What percentage (roughly) of your sales/profits come from ppc?
  5. Please give us a percentage breakdown of how you make money online? (ie 50% PPC, 20% SEO, 30% list building, etc etc)
  6. Do you do affiliate marketing full time?
  7. What are your 5 favorite books related to success/business/marketing?
  8. Please write an brief essay (400-600 words) on how you believe you can contribute to this mastermind.
  9. Please provide two references (YES WE WILL CALL THEM), names & number must be included. Cannot be family.

ALL PARTS ARE REQUIRED, IF ONE IS MISSING YOUR APPLICATION WILL BE AUTOMATICALLY REJECTED. NO EXCEPTIONS.

DEADLINE: OCT 15th (NO EXCEPTIONS)

So etwas im Blog auszuschreiben, ich weiß nicht ob das was bringt. Vielleicht will er so an Leute herankommen, die man auf Events nicht trifft. Aber wenn einer nicht auf Events geht und dort keinen Austausch sucht, wieso sollte er dann in so eine Gruppe hineinwollen?
Die Szene ist in Deutschland überschaubar und die meisten trifft man regelmäßig auf Affiliate Events. Natürlich gibt es auch einige große Affiliates, die man nie auf Events sieht - aber wenn jemand so unsozial eingestellt ist, dann ist es vielleicht auch besser, ihn nicht zu treffen.

Schickt jemand eine Bewerbung an Amit? Nur nicht den verlangten 400-600 Wörter Aufsatz vergessen und die 2 Referenzen, die angerufen werden und das alles bestätigen müssen ;-)

Zurück vom Paintball

Das war also die Paintball-Gaudi von Jochen Schweitzer.Ja, macht durchaus Spaß. Sicherlich noch mehr, wenn man nicht im Loser-Team steht, daß alle Spiele relativ schnell verliert und immer nur abgeknallt wird. Aber wir hatten auch einen weniger (irgendwer ist in letzter Sekunde abgesprungen) muß man dazu sagen.
Das konnte auch der optische Robin Hood in unserem Team nicht mehr rausreißen.

Mein bestes Paintball Video wurde bei Youtube bisher mit der Meldung “Upload failed” bedacht - vielleicht zu krasser Inhalt ;-)

Aber bei Nils kann man schon ein paar Videos + Fotos bewundern:
http://www.gnomad.de/weltreise/paintball-spielen/

Er weist beim ersten Video dezent darauf hin, daß ich dort abgeschossen werde. Aber man sieht auch, daß ich der “Last man standing” in diesem Match war. Da fühlt man sich dann wie Bruce Willis im gleichnamigen Film :)
Da ist eine komplette Partie von uns festgehalten - sie hat also genau 1:00 Min gedauert. Kommt einem auf dem Feld natürlich länger vor.

Getragen habe ich den modisch trendigen weißen Jochen Schweizer Overall, wie auch der polnische Autoschieber im anderen Team, welcher im 2. Video bei Nils die Flagge erobert und erfolgreich ins Ziel trägt. Nils filmt also gerne Leute in weißen Overalls.

Also - more to come.

Hier schonmal die offiziellen Fotos von Jochen Schweizer:
http://picasaweb.google.de/spreitzer.inga/JochenSchweizerPaintballEvent

Zu den Risiken und Nebenwirkungen vom Paintball Spielen:
http://picasaweb.google.de/spreitzer.inga/JochenSchweizerPaintballEvent/photo#5120442057196171362

Wie ich eben sehe hat Stefan meinen Tipp beherzigt. Meine Empfehlung war “Schreib die Artikel mal lustiger und nimm auch mal heikles Bildmaterial” - gesagt getan: Einen unterhaltsamen Text und exklusive enthüllende Mediadonis Bilder gibt es hier in seinem Blog! Jetzt wird vielen klar werden, in welchen Märkten die Millionen noch zu holen sind!
Aber selbst dieser Markt ist hart umkämpft und die Lillifee Konkurrenz schläft nicht - siehe hier!
Auch Little Eve mischt hier mit ihren 2,5 Millionen A-Stores im Google Index schon kräftig mit.
Viel Spaß, Stefan, mit den erhöhten Traffic-Zahlen - diese Bilder haben es verdient, auch das gegrillte Schwein ist gut getroffen! :)

Also nochmal danke an Jochen Schweizer für den super organisierten Event!

Yahoo Boykott wg. Backlink-Check?!

Die gestrige SeoFM Sendung fand ich eher weniger interessant. Es war eine Art Dauerwerbesendung für Scout24, die ehemalige Firma des Moderators. Auch daß dieses Trainee-Programm von Scout24 als einzigartig hingestellt wurde, finde ich ein wenig komisch, denn auch andere Firmen und Agenturen bilden ja aus, um endlich geeignetes Personal zu bekommen. Gerade bei den Affiliate Managern gibt es ja nach wie vor große Mankos, wie ich letztens schon beschrieb.

Ein interessanter Tipp kam vom Mediadonis am Anfang der Sendung aber doch. Fast alle SEOs nutzen den einzig zuverlässigen Backlink-Check, den Yahoo Site Explorer. Wenn ich jetzt den Yahoo Crawler aussperre, kann niemand meine Seite dort mehr finden. Gut, ich bin dann mit meiner Seite auhc nicht im Yahoo Index, doch es soll ja Leute in Deutschland geben, denen ist Yahoo egal. In den USA ist das eine ganz andere Geschichte, dort ist Yahoo fast gleichauf mit Weltmarktführer Google.

Kann man in Deutschland wirklich auf den Yahoo Traffic verzichten, und wäre es das wert, nur damit andere SEOs keinen Backlink-Check machen können? Welcher Schaden kann denn durch einen Backlinkcheck überhaupt angerichtet werden? Bitte (seit langem Mal wieder) mitdiskutieren!

Service-Orientierung in Deutschland

Okay, ich will jetzt keine Namen nennen, auch wenn es schwer fällt, sondern mich nur allgemein zur Service Orientierung in Deutschland äußern.

Affiliate Marketing ist People-Business. Man hat viel mit anderen Menschen zu tun und Shawn Collins sagt immer “It’s all about relationships”. Leider ist das in Deutschland wohl immer noch nicht ganzheitlich angekommen.

Dabei ist es doch gar nicht so schwer - hier einige Tipps für alle, die in der Branche mit anderen Leuten zu tun haben:

1. Zuverlässigkeit. Man beantwortet eMails so schnell wie möglich, am besten am selben Tag. Ansonsten ist ein Hinweis wie “Ich bin leider gerade sehr beschäftigt, werde mich aber bald darum kümmern” sehr hilfreich für den der wartet. Man macht keine Zusagen und Versprechungen, die man nicht einhält. Wer verspricht anzurufen, ruft auch an. Wer verspricht etwas zuzusenden, tut dies auch. Dafür gibt es Notizblöcke oder den MS Outlook Kalender. Dort notiert man alle ToDos, damit nichts untergeht.

2. Service-Orientierung. Selbst wenn man angestellt ist und kurz vorm Feierabend steht oder wenn man gerade keine Lust hat etwas auszuführen, tut man es trotzdem wenn der andere darauf wartet. Und man tut es so, daß es die Kontaktperson zufrieden stellt. Man hat idealerweise die Wünsche und Bedürfnisse der Kontaktperson im Sinn, und stellt seine eigenen hinten an.

3. Freundlichkeit. Gute Affiliate-Manager und gute Leute in der Branche wissen, daß es hier ganz stark um Kontakte geht. Häufig entwickeln sich aus diesen Kontakten dann auch Freundschaften. Dadurch bekommt man dann mehr Vertrauen der Kontaktperson und viel fruchtbarere Geschäftsgrundlagen.

Gut, es gibt viele Leute in unserem ewig-meckernden Deutschland, denen liegt es nicht so service-orientiert zu sein. Dann würde ich eine andere Branche oder Tätigkeit vorschlagen. Als SEM Account Manager hat man z.B. mehr mit Excel-Listen und Keywords zu tun, oder als Programmierer und Techniker hat man den ganzen Tag seine Ruhe und kann im abgedunkelten Zimmer sitzen.

Wer allerdings doch mit Menschen zu tun hat, sollte diese Punkte beachten um wirklich erfolgreich Business zu machen.

Die reifen.com Affaire - mit Happy End

Vor einiger Zeit geisterte eine reifen.com Story durch die Blogs. Ein Affiliate hatte bei heise.de Werbung gebucht und hijackte dadurch mit seinem dort hinterlegten zanox Link die Google Positionen der Reifen.com Website, welche für “Reifen”, “Reifen.com”, etc. auf Platz 1 ranked.

Eben hatte ich ein Gespräch mit einer Agentur wegen eines anderen Programmes. Die Mitarbeiterin erwähnte, daß sie auch reifen.com betreuen. Da habe ich sie gleich mal auf diese Geschichte angesprochen - denn sie wußte ja den Ausgang.

Und es gab für den entsprechenden Affiliate ein Happy End: Alle Bestellungen, die keine Rückläufer waren, wurden ihm verprovisioniert.
So ein Glückspilz - denken sich jetzt sicher einige Leute. Aber ich finde das nur fair. Es war schließlich nicht seine Schuld, dass Google diesen Bug im System hatte und seinen Zanox Link indiziert hat.

Die Agentur hat sich wohl für die Freigabe der Sales eingesetzt, was ebenfalls Respekt verdient.
Ich hoffe, daß sich auch andere daran ein Beispiel nehmen und daß es im Zweifelsfall weitere Pro Affiliate Entscheidungen geben wird, statt immer gleich drauflos zu stornieren.