Was bei StudiVZ, Lokalisten und Co. so alles passieren kann, beschreibt dieser sehr lustig geschriebene Artikel, welchen ich durch Zufall beim Surfen auf einem meiner deutschen Lieblingsportale ard.de gefunden habe:
http://www.swr.de/ratgeber/multimedia/spurenimnetz/-/id=1818/nid=1818/did=3005142/1ej07vh/index.html
Die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse bei StudiVZ, wo sie von einem Michi gegruschelt (Eine Mischung aus grüßen + kuscheln, siehe: http://iq.lycos.de/qa/show/156980/Was+ist+gruscheln%3F/) wird. Über diesen Michi findet sie sogleich einiges heraus:
<< Uhhh, denke ich mir, ein überzeugter Bundeswehrsoldat. Darauf lässt übrigens auch die Mitgliedschaft im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr schließen.
Passend dazu schaut sich Michi eher härtere Filme an: die Matrix-Trilogie zum Beispiel, wahlweise auch den Paten oder The Rock. Kuschelfilmchen hat er nicht in der Liste. Dafür aber noch militaristische Zitate à la “Wie die Offiziere sind, so ist die Armee” (Friedrich der Große) und “Ein Krieg ist erst verloren, wenn man ihn verloren gibt” (Generalfeldmarschall von Manstein). Die Krönung: Michis Mitgliedschaft in der Gruppe “Brauche einen großen Balkon, damit ich zum Volk sprechen kann” >> ![]()
Das Zurückgruscheln lässt die Autorin dann lieber doch bleiben. Doch auch Frauen sind wohl nicht zurückhaltend mit Infos über sich selbst:
<< Im Vergleich zu manch anderen studiVZ-Mitgliedern ist Michi Z. allerdings noch ein Waisenknabe. Denn Katrin F., die mich - ebenfalls unbekannterweise - in eine ihrer Gruppen eingeladen hat, lässt sich sogar bereitwillig über ihre Bi-Sexualität aus. Außerdem erfahre ich, dass sie auf Erotik-Romane und Psychothriller steht, ihren Intimbereich rasiert und vorzugsweise zu zweit duscht. Man stelle sich doch jetzt einfach noch mal vor, dass das auch der künftige Arbeitgeber lesen kann. Und der hätte sicherlich seine helle Freude an solchen Infos, denn Katrin F. studiert - man mag es kaum glauben - Sozialpädagogik auf Lehramt. >>
Aus Marketingsicht nicht schlecht soviel über die User zu wissen - dadurch kann man ihnen dann maßgeschneiderte Angebote unterbreiten. Ob Community Monetarisierung durch Mitglieder wie in den USA bei Myspace üblich (fällt das unter SMO?) auch in Deutschland bald wachsen wird?
Ich glaube, ich melde mich da auch einmal an und gruschel ein paar Leute.
20.1.2008 bei 12:52
Um eben nicht erkannt zu werden, benutzen immer mehr Studenten die Auswahlmöglichkeit “Wer darf meine Seite sehen”
Da gibt dann die Auswahlmöglichkeiten
- Alle im Studivz
- Alle Leute an meiner Hochschule, meine Freunde, und deren Freunde
- Meine Freunde und deren Freunde
- Nur meine Freunde
Man sollte auch m.e. den Gruppen nicht zuviel Beachtung schenken. Es gibt eben die Gruppen die entweder ein Lebensmotto/Eigenart/alltägliche Handlung ausdrücken, und manche Gruppen, in denen man wirklich diskutiert.
Indem man bestimmten Gruppen beitritt sagt man auch mehr über sich aus als eine “Über mich Seite”. So eine “über mich Seite” zu erstellen ist (zumindest für mich) extrem nervig…
Aber da man per Funktion einschränken kann, wer die Seite sieht und wer nicht, ist m.e. gefährlicher auf Bildern verlinkt zu werden, wie du gerade in der Disco xyz bist (oder in sonstigen peinlichen Situationen)
20.1.2008 bei 13:34
Ich persönlich war noch nie bei StudiVZ. Ist das denn empfehlenswert - aus sozialer Sicht bzw. aus marketingtechnischer Sicht?
20.1.2008 bei 14:14
Naja, zumindest um alte Freunde wieder zu finden ist es sehr gut(besser wie stayfriends)
Marketingtechnisch - naja
20.1.2008 bei 21:09
SMO is doch der neue Mega-Trend
21.1.2008 bei 15:07
von StudieVZ hab ich schonmal gehört auch von Lokalisten aber SMO- der neue Trend ist mir bislang noch nicht bekannt
14.9.2008 bei 19:53
SMO geht ab