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28.10.2008 von Henning.
Dieter Bohlen erklärt das Arbitrage-System, welches nicht nur im SEM funktioniert. Im SEM (oder engl. PPC) werden Klicks möglichst billig eingekauft und teurer wieder verkauft. Man kann die gekauften Klicks natürlich auch in Formen wie CPO oder CPL wieder “verkaufen”. Ob es dann noch ein reines Arbitrage-Geschäft ist, ist jedoch umstritten.
Trotzdem ist bei jeglicher Art von Arbitrage Vorsicht geboten - laut Herrn Bohlen gibt es beim Arbitrage-Business auch noch die “Hammer-Ausnahme” und einige Fallstricke zu beachten.
Aber hört selbst:
http://de.youtube.com/watch?v=pLazfCTZTw0
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14.10.2008 von Henning.
In der Reihe “Ein Herz für kleine Netzwerke” (Auto-Aufkleber hierzu gegen frankierten Rückumschlag beim MontiMan erhältlich) gibt es heute ein Interview mit Finanznetzwerk Inhaber Ralf Fischer aus Nürnberg.
Ich habe selbst schon einiges bei financeads gemacht und kann wirklich sagen, daß sich Ralf sehr engagiert um seine Publisher kümmert.
Leider hat financeads kein Referal-Programm
aber ich finde die Idee eines Branchen-Netzwerks interessant und möchte es daher einfach mal vorstellen.
Beschreib doch bitte mal financeads, Was macht ihr, seit wann gibt es Euch?
Ralf: financeads ist auf Performance-basiertes Marketing im Bereich Geld und Finanzen spezialisiert. D.h. wir gewinnen für Finanzanbieter Neukunden auf reiner Erfolgsbasis. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei das financeads-Netzwerk, über das qualitativ hochwertige Partner aus dem Finanzbereich die Möglichkeit haben die - teilweise auch exklusiven - Kampagnen der Anbieter zu bewerben. Online gegangen sind wir mit einer ersten Version im Januar 2006.
Wie kommt man auf die Idee ein Netzwerk nur für Finanzprogramme zu erstellen? Welche Vorteile bringt solch ein Nischennetzwerk dem Affiliate und dem Advertiser?
Vor der Gründung von financeads haben wir selbst Portale aus dem Finanzbereich betrieben und dabei den Bedarf nach einem spezialisierten Anbieter erkannt. Die Spezialisierung bringt verschiedene Vorteile mit sich. Durch die Konzentration auf eine begrenzte Anzahl an Partnern und Advertisern können wir einen deutlich besseren Support liefern als ein Massennetzwerk und können entstehende Kostenvorteile in Form von Bonuszahlungen an die Partner weitergeben. Speziell zum Finanzbereich kann financeads weitreichende Unterstützung wie Produktdaten zu den unterschiedlichen Finanzprodukten oder die neuen Vergleichsrechner ohne Provisionsnachteile anbieten. Vorteile auf Seiten der Advertiser sind insbesondere die hohe Qualität der angeschlossenen Partner und das damit verbundene Neukundenpotenzial, welches durch eine entsprechende Betreuung und das vorhandene Markt-Know-How optimiert wird.
Ihr habt trotz Eurer Fokussierung noch nicht alle Programme dieser Branche bei Euch unterbringen können. Woran liegt dies und denkst du, ihr werdet bald das komplette Spektrum der deutschen Finanzprogramme abdecken können?
Ziel von financeads ist es jeweils die Top-Produkte der unterschiedlichen Produktkategorien anbieten zu können. Dabei haben wir uns zunächst auf die Bankprodukte Festgeld, Tagesgeld, Depot, Girokonto, Kreditkarte sowie die unterschiedlichen Kreditarten konzentriert. Oberste Priorität hat weiterhin die Qualität der Produkte und Anbieter, es wird also mit Sicherheit auch in Zukunft Finanzprogramme geben, die nicht im financeads-Netzwerk angeboten werden. Seit dem Start konnten wir einen Großteil der Top-Anbieter gewinnen, sehen aber insbesondere bei den größeren Banken noch deutliches Potenzial. So sind auch in den nächsten Monaten interessante Neustarts zu erwarten. Mittelfristig ist dann auch die Aufnahme weiterer Produktkategorien denkbar.
Erfolgreichen Affiliates zahlt ihr einen Kickback. Wieviele Publisher erreichen bei Euch denn jeden Monat den höchstmöglichen Bonus (10% on top ab 5000 Euro Provisionsauszahlung) gutgeschrieben?
Genaue Zahlen dazu möchten wir nicht veröffentlichen. Insgesamt konzentrieren wir uns im financeads-Netzwerk auf eine dreistellige Anzahl an Partnern. Der Anteil des Umsatzes auf den wir den Bonus von 10% ausschütten ist dabei sehr groß.
Wo siehst du die Trends im Finanzbereich für Affiliates? Geht es durch die Finanzkrise eher in die Richtung Kredite oder bleiben Tagesgeld und Festgeld Anlagen weiterhin attraktiv?
Für eine genauere Vorhersage der Auswirkungen ist es noch zu früh. Die Hauptprodukte im Bankbereich werden aber sicherlich weiterhin die kurzfristigen Geldanlagen, Girokonto, Kreditkarte und Kredite bleiben. Von der Finanzkrise profitieren aktuell insbesondere Angebote aus dem Bereich Tagesgeld und Festgeld, die für viele Anleger unter Berücksichtigung der Einlagensicherung die sicherste Alternative darstellen und außerdem sehr attraktive Zinssätze bieten.
Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg!
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11.10.2008 von Henning.
Wie bereits erwähnt, bin ich nächsten Freitag von Webgains zur Quelle-Academy in Nürnberg eingeladen.
Wer sich mit der Anmeldung beeilt, kann noch einen der letzten Plätze ergattern - das Programm und alle Infos gibt es unter
http://blog.webgains.de/?p=401
Dann habe ich ein Interview mit einem weiteren Nürnberger geplant. Ralf Fischer vom Finanz-Netzwerk financeads wird mir Rede und Antwort stehen und Fragen rund um sein Netzwerk beantworten, welches nur Finanzprogramme aufnimmt und Affiliates einen Kickback auf ihre Umsätze, sowie besseren Support als bei den großen Netzwerken bietet. Stay tuned.
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2.10.2008 von Henning.
Austria-Kollege Markus Burkert hat zwar die Bloggerei an den Nagel gehängt, nun aber eine eigene Kolumne bei Karsten Windfelder bekommen.
Randbemerkungen aus Affiliate Perspektive heißt seine monatliche Kolumne. Ich finde es wurde höchste Zeit, daß auf 100partnerprogramme.de endlich mal mehr aus Affiliate-Blickwinkel veröffentlicht wird.
In seinem aktuellen Artikel spricht Markus die anscheinend allgegenwärtige Finanzkrise und die möglichen Auswirkungen auf die Affiliate Marketing Branche an. Die großen Affiliatebereiche werden einzeln durchleuchtet und auf Krisenfestigkeit überprüft.
Sehr gut kommen die meisten Bereiche beim Kollegen Burkert nicht weg. Dabei passt Pessimismus doch irgendwie nicht so recht in unsere Boom-Branche. Oder hat schonmal jemand z.B. den Mediadonis jammern gehört?
Betrachten wir doch die im Artikel angesprochenen Nischen mal aus einem etwas optimistischeren Blickwinkel:
Kredite & Versicherungen
Markus vermutet, daß dieser Bereich am stärksten leiden wird, da die Banken immer weniger Kredite vergeben.
Das stimmt zwar, es werden aber auch mehr Leute nach Krediten suchen - und viele Kreditprogramme vergüten ja auch schon die Anfragen (Leads).
Gewinnspiele & Umfragen
Nachfrage steigt, aber Gewinnspiel-Leads sind bald nichts mehr wert, wird hier gesagt.
Hmm, ich denke daß eMail-Adressen nach wie vor wichtig sein werden. Erstmal einsammeln und später entscheiden, was man den Leuten anbietet. Muß ja nicht immer die Armani-Tasche sein, eventuell geht dann halt bald der C&A Newsletter raus (PP dazu gerade bei Webgains gestartet).
Reisen, Tourismus
Hier sieht Markus ganz schwarz für die Branche. Doch was ist, wenn die Leute durch ihren grauen Krisen-Alltag mehr Bedarf nach Urlaub bekommen und daher häufiger mal zum Sonne tanken fliegen wollen? Könnte die Saleszahlen steigen lassen.
Retail, Shopping
Die Leute setzen im Krisenfall mehr auf ebay und Discounter. Das kann stimmen, aber vielleicht wird dann generell mehr im Internet gekauft als in Geschäften. So spart man sich dann die steigenden Benzinkosten.
Dating, Kontakte
Würde in Krisenzeiten evtl. gar nicht mehr laufen, heißt es. Naja, vielleicht ist es aber so, daß viele Frauen sich in Krisenzeiten besonders intensiv und dringend nach einem männlichen Versorger umschauen und daher auch gerne in kostenpflichtige Dating Dienste investieren.
Für Affiliates besonders erfreulich: Frauen-Leads werden fast immer höher vergütet als Männer-Leads!
Schlusswort
Also, ich denke mal, auch wenn in jeder Zeitung dick und fett KRISE steht, muß das keine gravierenden Auswirkungen aufs Affiliate Marketing haben - das wäre zumindest zu hoffen. Außerdem benutzen die Chinesen für das Wort “Krise” das gleiche Zeichen wie für das Wort “Chance”.
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